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Blogbuch der 'Herz aus Gold'

Unsere Reise..

..begann mit einer schönen Idee die uns nicht mehr los gelassen hat.
Durch den unwahrscheinlichen Unwahrscheinlichkeitsantrieb der Herz aus Gold haben wir es geschafft die Leinen loszuwerfen.

Wir sind unterwegs zur Sonne...zur Freiheit.

Blogbucheintrag 82: Der Schildkröten-Strand auf Curacao

Neues aus der Vorpik Posted on 08/01/2019 06:28

Von Lennis


Vor ein paar Tagen waren wir an einem Strand. Es war ein kleiner Fischerstrand wo überall Schildkröten rum schwammen. Sie wurden angelockt weil die Fischer dort ihre Netze säuberten. Sobald man ins Wasser eintauchte und ein paar Meter raus schwamm sah man unter Wasser sehr viele Schildkröten. Einer Schildkröte habe ich sogar beim Essen zugesehen.

Es gab große und kleine Schildkröten. Bei ein paar habe ich komische Metall-Dinger an den Flossen entdeckt. Mama erklärte mir mir das die Schildkröten registriert sind damit die Wissenschaftler die Arten wieder erkennen und ihre Wege nachvollziehen können. Zum Teil sind die Schildkröten ganz nah an den Strand geschwommen da sie an die Menschen ein bisschen gewöhnt sind. Ich persönlich fand den Strand zwar nicht super schön aber es war cool mit den Schildkröten zu schnorcheln.



Blobucheintrag 81: Unser Dinghi-Unfall in Curacao

Neues aus der Vorpik Posted on 10/12/2018 20:43

Von Malte

Wir wachen auf und wollem einen Ausflug zu Papa machen. Wir sind ohne Frühstück los. Spontan haben wir die Kinder von der Apatiki mitgenommen. Mit unseren Freunden von der Apatiki und Hannah sind wir acht Leute in unserem Dinghi und das war zu viel Gewicht bei schlechter Verteilung. Wir sind bis zu einem Katamaran gefahren. Davor war noch keine Aufregung, bis wir merken dass wir mit dem Bug ins Wasser tauchen und Wasser rein kommt. Jetzt ist Aufregung. Alle Kinder sind hin und her gerannt wodurch noch mehr Wasser von den Seiten rein kommt.

Dann hat Lenni gefragt ob er ins Wasser springen soll. Mama hat: „Ja“, gesagt. Lenni hat versucht den Motor hoch zu halten. Dann bin ich auch ins Wasser gesprungen. Zum Glück kam unser Freund Brad von der Perception und Jeff und haben uns geholfen. Dann ist Mama auch ins Wasser gesprungen und hat dabei den Autoschlüssel (des Mietwagens) verloren. Jeff hat uns zum Pirates Nest (Restaurant in der Nähe mit eigenem Dinghi-Dock) gefahren wo wir eine Pommes gegessen haben. Ich, Kian, Liam und Lenni haben überall gesucht ob der Schlüssel angetrieben wurde. Als wir wussten dass er nicht da ist haben wir aufgehört und Pommes gegessen. Wir haben Papa nicht besucht. Statt dessen sind wir zu Fuss zu einem Strand gegangen, wo wir garnicht hin wollten.



Blogbucheintrag 77: Besuch von Hannah!

Neues aus der Vorpik Posted on 05/10/2018 08:12

Von Malte

Wir wachten auf und wussten, dass unsere Cousine Hannah kommt. Darauf freuten wir uns sehr! Als dann endlich unsere Eltern aufwachten, frühstückten wir. Danach fuhren Ich, Papa und Lennis an Land und gingen zum Mietwagen. Am Flughafen angekommen stiegen wir aus und gingen zum Eingang. Auf einer Bank saß schon Hannah. Da freute ich mich sie mal wieder zu sehen!

Erst einmal hat Hannah mich wild herumgewirbelt und dann Lenni. Dann war Papa an der Reihe herumgewirbelt zu werden, aber der war zu schwer. Deswegen hat Hannah ihn nur umarmt.

Danach ging es los zu der Werft. Dort gaben wir Hein das Klo aus dem Kofferraum und und das Päkchen mit dem weißen Puder. (Anmerk. der Red. Hein, unser Bootsnachbar, bekommt unser altes Klo zwecks Ersatzteilen und das weiße Pulver ist „Glow in the dark powder um den Bootsnamen leuchten zu lassen! *lach) Dann trafen wir die MOIN (befreundetes Boot) und muffelten Hannahs Reiswaffeln weg. Die Älteren tranken Bier. Irgendwann gingen wir zurück zum Auto und fuhren zum Hafen. Alle stiegen ins Dinghi und fuhren mit dem ganzen Gepäck zu unserem neuen Boot, dass wir von Greg, einem netten Typen den Papa kennengelernt hat, abgekauft haben.

Die Herz aus Gold haben wir Maurice gegeben, der über den Atlantik gesegelt ist. Maurice war lange in Chile und ist dann nach hier gekommen. Er ist auch ein sehr netter Typ, der Benji das Leben gerettet hat. Maurice hat ganz knapp Benjis Zehen aus dem Netz befreit obwohl der voll schwer ist und hochgehoben werden musste. (Anmerk. Der Red.: Atlantiküberquerung. Während einer Nachtschicht steht Benji während eines Segelmanövers für einen kurzen Moment unangepickt, an der Reling, verliert das Gleichgewicht und geht über Bord. Zum Glück verfängt er sich mit den Füßen im Relingsnetz und Maurice steht direkt neben ihm und ist kräftig genug, mal eben 90 Kilo an Bord zu hieven! Das war knapp!!).

Ausserdem quatscht Maurice voll viel mit Mama und Papa. Deswegen sind die immer müde. Maurice, Hannah, Lenni und ich haben auf unserem neuen Boot geschlafen. Das war spannend! Morgens haben wir gefrühstückt und später Abend gegessen. Hannah und Maurice sind am Ende zusammen zum neuen Boot gefahren und haben voll lange gequatscht. Als wir aufgestanden sind haben wir versucht sie anzufunken. Dann ist Papa rüber gefahren und hat geguckt was los ist, Beide haben noch richtig lange geschlafen. Deswegen gab es für sie erst um 12:00Uhr Frühstück. Danach fuhren wir mit denen von der MOIN zum Strand. Dabei haben wir Flamingos gesehen.Danach haben wir unser Lager unter einer Palmenhütte gebaut. Das Wasser war schön. Wir spielten Beachball.

Dann haben wir uns verfahren während wir zum Türken gefahren sind. (Anmerk. der Red.: Ein türkisches Falafel-Restaurant). Nachdem wir gegessen hatten sind wir mit dem hungrigen Malte zum Boot gefahren. Dann haben wir uns einen Handfunk geliehen und sind in zwei Fuhren zum Boot gefahren. Danach sind wir eingeschlafen. Ich finde die Zeit sehr gut!!

Zu Ende…



Blogbucheintrag 74:

Neues aus der Vorpik Posted on 16/09/2018 20:05

Von Lennis

Meine ersten englischen Freunde.

Hier auf Curacao haben wir die Andromeda kennengelernt. Der Vater kommt aus England und die Mutter aus Norwegen. Sie sind, wie wir, auch mit vier Kindern unterwegs, haben aber ein fast doppelt so großes Boot. Der älteste ist 13 Jahre alt und heißt Eliot, dann kommt Colin mit neun Jahren und als letztes Mia und Sahra mit fünf Jahren. Als erstes war es ein komisches Gefühl mit anderen Kindern nur Englisch zu reden aber inzwischen gehen wir fast täglich mit ihnen zum Fußball spielen an den Strand oder spielen auf ihrem Boot.

Die Reeling bei ihrem Boot ist über zwei Meter hoch und von dort habe ich schon einen Kopfsprung gemacht. Manchmal spielen wir auch Lego und ich habe dort schon vier mal übernachtet. Zum Frühstück haben wir immer Corn Flakes gegessen. Danach sind wie meistens ins Wasser gesprungen oder haben Uno gespielt. Einmal haben wir sogar Muffins gebacken.

Zur Mittags Zeit hat mich die Mutter dann immer nach hause gefahren. Nach dem Mittagsessen sind wir dann meistens zum Strand gegangen.
Mein Englisch wird so jeden Tag besser!



Blogbucheintrag 71: Der Abschied von Mama

Neues aus der Vorpik Posted on 28/08/2018 04:46

von Malte

Wir sind aufgewacht und für die Zukunft wußten wir, daß Mama heute fährt. Colin hat bei uns übernachtet. Colin ist halb Engländer und halb Norweger und von dem Schiff neben uns, was Andromeda heißt. Als alle aufgewacht sind haben wir gefrühstückt. Nach dem Frühstück ist die Mutter gekommen um Colin abzuholen.

Dann haben wir uns aufgemacht mit dem Dinghi zum Pirates Nest und dann sind wir zur Bushaltestelle gelatscht. Als der Bus kam ist Mama eingestiegen und es war klar, daß wir uns von Mama verabschieden mussten.

Als Mama dann weg war, haben wir erstmal geweint und sind dann zurück zum Boot gefahren. Dann haben wir die Engländer gefragt, ob wir mit ihnen spielen dürfen und sie haben ja gesagt.

Es ist doof dass Mama weg ist und wir freuen uns wenn Mama wieder da ist. Dann werde ich auf jeden Fall Mama ganz doll umarmen und lieb zu ihr sein.



Blogbucheintrag 69: Abenteuer in Curacao

Neues aus der Vorpik Posted on 21/08/2018 18:23

Von Lennis

Allein zum Supermarkt!

Für zwei Wochen ist Mama nach Deutschland geflogen, um dort zu arbeiten. Darum hat Papa mich gebeten, das Einkaufen zu übernehmen.

Direkt am nächsten Tag bin ich um 08:10Uhr mit dem Dinghi an Land gefahren um den „Umsonst-Bus“, der um halb neun zum Supermarkt fährt, nicht zu verpassen. Auf dem Weg zum Parkplatz habe ich das niederländische Pärchen der Heavy Metall (Nachbar-Boot) getroffen. Gottseidank konnten sie auch ein paar Brocken Deutsch und deswegen konnte ich mich einigermaßen gut mit ihnen unterhalten. Als dann endlich der Bus kam, stiegen wir ein und er fuhr in Richtung Supermarkt. Auf dem Weg hielt er noch bei der Laundry an und ließ einen Mann aussteigen.

Der Bus hielt beim Supermarkt an, ich stieg aus und ging hinein. Da ich nur 45 Minuten Zeit hatte beeilte ich mich, die Sachen zu finden. An der Kasse traf ich wieder das Paar von der Heavy Metall. Draußen unterhielten wir uns noch ein bisschen und dann kam auch schon der Bus.

Wieder beim Dinghi angekommen kletterte ich hinein und fuhr zum Boot zurück. Am nächsten Tag fuhr ich wieder zum Supermarkt und nahm diesmal Malte mit.



Blogbucheintrag 67: ABC – Bonaire

Neues aus der Vorpik Posted on 29/07/2018 00:11

von Malte

Von den Los Roques sind wir nach Bonaire gesegelt. Man
hat uns gesagt, dass man nicht ankern darf, weil wenn man ankert und den Anker
schmeißt macht man die Korallen kaputt. Wir sind in den Hafen gefahren, weil
keine Mooring frei war und haben sauberes, klares, türkises Wasser gesehen.

Lenni und ich sind vom Steg ins Wasser gesprungen und es war sehr schön und
erfrischend. Als dann irgendwann auch Papa ins Wasser gekommen ist, hab ich
sogar einen Köper versucht, habe es aber nicht geschafft. Aber ich habe mehrere
Bauchplatscher geschafft.
Ich fand es sehr toll wenn wir zum Spielplatz
gegangen sind und Fußball gespielt haben.



Blogbucheintrag 65: Unsere Zeit auf den Los Roques

Neues aus der Vorpik Posted on 13/07/2018 02:49

von Lennis

Auf dem Weg nach Gran Roque, der Hauptinsel der Los Roques
mussten wir zwischen vielen Inseln und Korallenriffen durchsegeln. Es war fast
schon dunkel als wir vor Gran Roque den Anker warfen. Am nächsten Morgen nach
dem Frühstück sind Papa und ich an Land gefahren um einzuklarieren. Das war
ganz schön viel Rennerei. Zuerst sind wir durch den ganzen Ort zum Imigration
Office gelaufen um dort zu hören, dass wir erstmal zurück zur Amada Costas
müssen. Dann wurden wir wieder zurück zur Imigration geschickt und von dort aus
zum Park Office um die Parkgebühr zu bezahlen. Danach sind wir wieder zurück
und zum Militär gegangen. Dort mussten wir mindestens eine halbe Stunde warten.
Als dann endlich jemand kam wurden uns 2 Soldaten mit aufs Boot geschickt.
Nachdem sie alles durchsucht hatten, hat Papa sie wieder an Land gefahren.


Einmal die Woche kommt ein Versorgungsschiff nach Gran Roque und bringt Obst,
Gemüse und andere Lebensmittel vom Festland. Als wir spätabends zum Gemüseladen
kamen, haben wir gesehen, dass dort eine superlange Schlange war. Wir standen ungefähr
eine dreiviertel Stunde vor dem Laden bis wir endlich reingelassen wurden.
Leider gab es keine Äpfel und Birnen, sondern nur Limetten, Bananen, Mangos,
Ananas, Melone und Gemüse wie Kartoffeln, Gurke, Zwiebeln, Tomaten und Zuccini.
Und es gab superekliges Formfleisch und leckeres Toastbrot. Wir haben eine
riesige Tasche voll Obst, Gemüse und Toastbrot gekauft und der Mann an der
Kasse wollte mehr Geld haben als es eigentlich kostet, doch ein paar andere
Kunden die hinter uns standen haben ihn überzeugt, dass das nicht so nett ist
und am Ende mussten wir nur 10 Dollar statt 16 zahlen.


Frisch verproviantiert sind wir dann zur Insel Franzisky
gefahren, um dort unser einjähriges Reisejubiläum zu feiern. Ich fand die Insel
sehr schön, denn es gab einen großen Sandstrand und türkises Wasser. Und wir
haben sogar ein halb gesunkenes Wrack ausgekundschaftet.


Ein paar Tage später fuhren wir dann zur Insel Cayo Pirata.
Dort ging uns beim Versuch an einer Mooringboje festzumachen der Bootshaken
verloren und wir entschlossen uns in einer Bucht auf der anderen Seite der
Insel den Anker zu schmeissen. Am nächsten Tag sind Papa, Malte und ich zu der
Boje geschwommen und haben den Bootshaken gesucht. Ich bin runtergetaucht und
habe ihn direkt gesehen und dann hat Papa ihn hochgeholt, weil ich nicht ganz
bis zum Grund kam. Am darauf folgenden Tag sind wir wieder zurück nach Gran
Roque gefahren, um das nächste Versorgungsschiff abzupassen. Nachmittags kam
die Aquavite, denen Georg unsere Nummer gegeben hatte. Mit der Aquavite haben
wir den Rest der Zeit auf den Los Roques verbracht. Wir sind zu der Insel
Crasky gesegelt und haben dort den 10. Geburtstag von Anna der älteren Tochter
gefeiert. Ich fand die Los Roques sehr schön.



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