Blog Image

Blogbuch der 'Herz aus Gold'

Unsere Reise..

..begann mit einer schönen Idee die uns nicht mehr los gelassen hat.
Durch den unwahrscheinlichen Unwahrscheinlichkeitsantrieb der Herz aus Gold haben wir es geschafft die Leinen loszuwerfen.

Wir sind unterwegs zur Sonne...zur Freiheit.

Blogbucheintrag 86: Intensive Zeiten in Marokko, Teil 1

Blick zurück Posted on 05/05/2019 23:39

Von Aline

Wir reisen zurück in der Zeit, zum Beginn unserer Reise, nach Marokko. Wir bemühen uns immer noch das filmische Loch zu schließen. Nun fehlt nur noch eine Destination, die Kanaren, bevor wir den Atlantik überqueren und in unserer Gegenwart, der Karibik, ankommen! Aber vorher geht es ins bunte, herzliche Marokko!!



Blogbucheintrag 85: Die Los Roques sind ein Traum!

Destinationen Posted on 18/03/2019 20:08

Von Aline

Unsere Zeit auf den Los Roques war, trotz aller Schwierigkeiten die dieses wunderschöne Land aktuell leider hat, unvergesslich schön!!



Blogbucheintrag 84: Unsere Zeit im bezaubernden Venezuela!

Destinationen Posted on 09/02/2019 22:34

Von Aline

Unsere Reise geht weiter. Das nächste Ziel sind eigentlich die Los Roques. Doch es soll anders kommen. Wir müssen einen Zwischenstop einlegen, da die Hälfte der Crew seekrank ist. Was für ein Glück! Die kleine Isla La Blanquilla ist ganz bezaubernd!!



Blogbucheintrag 83: Trinidad

Destinationen Posted on 18/01/2019 20:32

Von Aline

Wir steuern Trinidad zunächst nur an, um Stephans Reisepass in der ansässigen, einzigen deutschen Botschaft der Karibik zu erneuern. Die Zeit in Trinidad wird zu einer wunderschönen, da wir das Glück haben, dort ganz liebe Freunde zu finden, die uns in den nächsten Monaten immer wieder begegnen werden!
Und wieder einmal zeigt sich, dass es nicht darum geht wo man ist, sondern in wessen Begleitung man sich befindet!!

Viva la vida!!



Blogbucheintrag 82: Der Schildkröten-Strand auf Curacao

Neues aus der Vorpik Posted on 08/01/2019 06:28

Von Lennis


Vor ein paar Tagen waren wir an einem Strand. Es war ein kleiner Fischerstrand wo überall Schildkröten rum schwammen. Sie wurden angelockt weil die Fischer dort ihre Netze säuberten. Sobald man ins Wasser eintauchte und ein paar Meter raus schwamm sah man unter Wasser sehr viele Schildkröten. Einer Schildkröte habe ich sogar beim Essen zugesehen.

Es gab große und kleine Schildkröten. Bei ein paar habe ich komische Metall-Dinger an den Flossen entdeckt. Mama erklärte mir mir das die Schildkröten registriert sind damit die Wissenschaftler die Arten wieder erkennen und ihre Wege nachvollziehen können. Zum Teil sind die Schildkröten ganz nah an den Strand geschwommen da sie an die Menschen ein bisschen gewöhnt sind. Ich persönlich fand den Strand zwar nicht super schön aber es war cool mit den Schildkröten zu schnorcheln.



Blobucheintrag 81: Unser Dinghi-Unfall in Curacao

Neues aus der Vorpik Posted on 10/12/2018 20:43

Von Malte

Wir wachen auf und wollem einen Ausflug zu Papa machen. Wir sind ohne Frühstück los. Spontan haben wir die Kinder von der Apatiki mitgenommen. Mit unseren Freunden von der Apatiki und Hannah sind wir acht Leute in unserem Dinghi und das war zu viel Gewicht bei schlechter Verteilung. Wir sind bis zu einem Katamaran gefahren. Davor war noch keine Aufregung, bis wir merken dass wir mit dem Bug ins Wasser tauchen und Wasser rein kommt. Jetzt ist Aufregung. Alle Kinder sind hin und her gerannt wodurch noch mehr Wasser von den Seiten rein kommt.

Dann hat Lenni gefragt ob er ins Wasser springen soll. Mama hat: „Ja“, gesagt. Lenni hat versucht den Motor hoch zu halten. Dann bin ich auch ins Wasser gesprungen. Zum Glück kam unser Freund Brad von der Perception und Jeff und haben uns geholfen. Dann ist Mama auch ins Wasser gesprungen und hat dabei den Autoschlüssel (des Mietwagens) verloren. Jeff hat uns zum Pirates Nest (Restaurant in der Nähe mit eigenem Dinghi-Dock) gefahren wo wir eine Pommes gegessen haben. Ich, Kian, Liam und Lenni haben überall gesucht ob der Schlüssel angetrieben wurde. Als wir wussten dass er nicht da ist haben wir aufgehört und Pommes gegessen. Wir haben Papa nicht besucht. Statt dessen sind wir zu Fuss zu einem Strand gegangen, wo wir garnicht hin wollten.



Blogbucheintrag 80: Wunderschönes Tobago!

Destinationen Posted on 01/12/2018 03:58

Die Insel Tobago hat es uns wirklich angetan! Wunderschöne Natur, super nette Menschen und die Begegnung mit tollen Segelfreunden!

Viel Spaß!



Blogbucheintrag 79: „Wünsch Dir was“

Bordleben Posted on 02/11/2018 20:40

Von Aline

Unfassbar!! Es hat tatsächlich geklappt! Hahhh!!! Aber von Anfang an…

Ich habe gerade ein Buch gelesen, das mich wirklich zutiefst angesprochen hat. Es ist das gleichnamige Buch eines mittlerweile 17-jährigen Mädchens namens Christina, die aus Toggendorf in der Schweiz kommt. Christina wurde, zumindest halte ich das für äußerst wahrscheinlich, mit einem erweiterten Bewusstsein geboren. Sie hat Zugang zu Bewusstseinsebenen, die zwar prinzipiell allen Menschen zugänglich sind, aber genau darin besteht ja die Kunst. Sie spricht u.a. daüber, dass die Kraft unserer Gedanken unvorstellbar mächtig ist, wenn sie von Herzens-Energie angetrieben wird. Ich habe schon ein paarmal selbst erlebt, dass Dinge die ich mir aus tiefstem Herzen gewünscht habe auch geschehen sind. Aber es ist mir immer erst im Nachhinein aufgefallen. Ob man wohl auch aktiv wünschen kann? Es muss natürlich im Rahmen des Machbaren liegen; lebendige rosa Einhörner gehen wohl eher nicht.

Seit gut einer Woche bin ich jetzt mit den Kids alleine an Bord der „Herz aus Gold“. Schtiwi ist mit Hannah und Maurice und der MOMO in die Weft „Curacao Marine“ gefahren. Kurz vor der Abfahrt wird es nochmal richtig spannend, weil der Schwenkkiel sich nicht mehr fixieren lässt.. Ein Gewinde dreht durch und das Problem kann nicht mal so eben behoben werden. Der Termin in der Werft ist aber heute. Wir haben nur dank des Rum-Punchs unseres lieben Segelfreundes Dirk von der Moin, der schon in der Werft ist und den Werftbesitzer beim netten Zusammensitzen „überzeugen“ konnte, uns doch noch einen Platz in der rappelvollen Werft zu geben. Wir haben bei einer ersten Anfrage leider eine Absage bekommen. Gott sei Dank hatte Dirks Strategie Erfolg. Mit der MOMO in ihrem momentanen Zustand nach Aruba zu segel, ist keine Option. Stephan entscheidet, mit halben Kiel die paar Seemeilen entlang der Küste hoch in die Marina zu motoren. Ich bin froh als sie gut angekommen sind!


Seitdem vertreiben wir uns die Zeit mit Spielen und Strandbesuchen. Irgendwann werden die Kids nörgelig. Mit der Andromeda, dem Boot von Ainar und Stephen und ihren Kindern Elliot, Collin, Mia und Sara, die vor ca zwei Wochen Richtung Kolumbien aufgebrochen sind, sind ihre letzten Spielfreunde gegangen. Die Streitereien zwischen Malte und Lennis nehmen zu. Das macht es an Bord oft stessig, weil die Stimmung entsprechend angespannt ist. Das kann so nicht weitergehen! Vor allem vor dem Hintergrund dass wir noch etliche Wochen allein vor uns haben und ich jetzt schon manchmal schreiend ums Bott schwimmen möchte..

Ich starte den Selbstversuch und wünsche mir aus tiefstem Herzen Alice, Hannes und ihre Kinder Kian und Liam von der Apatiki herbei. Mehr noch für die Kinder als für mich. Darin liegt ein Teil des Geheimnisses glaube ich. Man darf es sich nicht aus egoistischen Gründen wünschen. Aber es darf gut sein für einen Selbst. Und ein Wiedersehen mit meiner lieben Freundin Alice täte mir sehr gut!!! Ich wünsche mir also gut drei Tage lang intensiv, dass die Apatikiihren Weg zu uns finden möge. Und was soll ich sagen?!! Am vierten Tag erhalte ich Nachricht von Alice, dass sie in zwei Tagen in Curacao sein werden…. Wow!! Yeahh! Ich kann mein Glück garnicht fassen! Alles ist gut!

Man kann das natürlich als Zufall abtun, aber diese ganze Reise fusst darauf, dass wir es uns aus tiefstem Herzen gewünscht haben. Und einfach daran geglaubt haben dass es geschehen wird, wenn es sein soll. Die Bedingungen kann man wohl mäßig günstig nennen: Zwei Freiberufler, vier Kinder, davon Zwillinge im Babyalter, keine nennenswerten Rücklagen und ein äusserst überarbeitungsbedürftiges, kleines Boot in Griechenland. Aber irgendwie funktioniert es. Es kamen und kommen genau die Jobs die wir brauchen um alles zu bezahlen, Mieter die unser Hexenhäuschen lieben und zu allem noch der Bootswechsel. Ich bin einfach nur unfassbar dankbar. Und überwältigt davon, wieviel Kraft in unseren Gedanken und Wünschen zu stecken scheint.


Auf Reisen begegnen einem viele Menschen die Eines gemeinsam haben: Den festen Glauben daran, dass es gehen wird. Und eine gewisse Flexibilität, den Weg auch mal zu ändern, wenn es sich richtig anfühlt bzw. erforderlich ist. Man muss sich ein Stück weit treiben lassen, kann nichts erzwingen.

Aber man sollte echt aufpassen, was man sich wünscht. Auch mit Wünschen wie: Ich wünsche mir innerlich zu wachsen. Auf den Gedanken hat mich Hannes gebracht. Er meinte völlig zu Recht: „Aber woran wachsen wir? An der Bewältigung von Problemen“. Da ist was dran. Also vielleicht sicherheitshalber erstmal nur inneres Gleichgewicht wünschen…

Die Zeit mit der Apatikiist ist großartig. Wir quatschen wieder bis tief in die Nacht und verbringen fröhliche Tage mit Kindern, die glücklich sind. Jackpot!!

„Ich bin dankbar, tja, wem auch immer. Ein gesundes Herz, (zwei) vier gesunde Kinder!
Vieles erreicht, weil, viel gegeben, letzten Endes
hatte ich nur Glück! Ich liebe das Leben!“

Absolute Beginner „Gustav Gans“



« VorherigeWeiter »